SOMMER

Lifestyle

GELESEN … Von intrigenspinnenden 14-jährigen und Mitt-30er Partygirls. Bezaubernd beschreibende Wortschlossphilosophien Juli Zehs und teuflische Pradaverwandte aus Lauren Weisbergers brillant-belletristischer Feder. Papiernes und auf dem Tolino. Und Mona Kastens wundervollen 3. Teil der Maxton Hall – Reihe. Ein wirklich wundervolles Buch für verträumte Stunden voll Gefühl und Jugendliebe.

Der Abend zuvor

Lifestyle

Ich dachte, ich kenne das doch schon. Weiß, wie es abläuft. Nichts Besonderes. Habe mich sogar gefreut, wenn ich ehrlich bin. Eigene Beine. Und diesmal endgültig. Eigenes Heim. Zumindest ein bisschen. Und raus in eine neue Stadt. Ich dachte, es ist keine große Sache. Das letzte Mal war ich immerhin 24 Stunden Zugfahrt entfernt, jetzt nicht einmal ganz zwei. Aber trotzdem. Als ich dir jetzt einen der gepackten Pappkartontische für deinen Glühwein anbiete, die überall verteilt stehen und wir die Sofadecke als Teppich umfunktionieren, als wir uns auf den Boden setzen, wird mir das erst richtig bewusst. 

Von Selbstliebe und Bodypositivity

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„It doesn´t matter what size you are. It doesn´t matter if you have cellulite. It doesn´t matter if things jiggle where they´re not supposed to. That´s still beautiful.“
– Ashley Graham

Ok, also wie genau funktioniert das jetzt mit der Selbstliebe? Die heimliche Heldin meines aktuellen Lesestoffs, Ember, trägt eine oder zwei Größen „zu viel“ in den Augen der Gesellschaft. Sie führt einen Plus Size Blog und liebt Mode, sie inspiriert hunderte andere Menschen, vor allem junge Mädchen, sich wohl in ihrer Haut zu fühlen, sexy und zu tragen, was ihnen gefällt. Und sie sitzt mit ihrem besten Freund in der Eisdiele und fühlt sich schuldig, wenn sie den Schokoeislöffel zum Mund führt. 

Federleicht

Lifestyle

„What if I fall?“
~ „Oh darling, but what if you fly?“

Ich springe nicht. Ich stehe auf dem Dreimeterbrett, auf dem Fünfmeterbrett, auf dem Sprungbock bei dieser Vertrauensübung in der neunten Klasse. Ich schaue in das klare Chlorwasserbecken, in das trübe Seewasser und auf verschränkte, starke Hände. Aber ich springe nicht. Weil ich das Gefühl hasse, durchs Nichts zu fallen.

„Ich glaube“, habe ich zu ihr gesagt, während wir am Flussufer spazierten und die Gesichter in die erste warme Frühlingssonne hielten, „Ich glaube, wenn es einfach nur so wehtut, dann will ich von der Liebe gar nichts mehr wissen.“ Und sie schaute mich ungläubig an.