Von Heimat und vom Frühjahrsblues

Allgemein, Lifestyle

Vor sieben Monaten bin ich umgezogen. Weg aus Dresden. Und ich wollte das. Ich wollte das wirklich unbedingt. Eine neue Stadt mein Zuhause nennen – mich heimisch fühlen. Heimatlich. Meine Wurzeln in ein unbekanntes Stück Asphalt schlagen und meine Großstadtblumenblätter woanders entfalten. Und verflucht noch eins, es ist ja auch nicht allzuweit entfernt von hier. Aber irgendwie fällt mir das schwerer als ich gedacht hatte.

Und nun bin ich doch öfter hier, als ich zählen kann. Habe mehr Wochenenden hier als dort verbracht. Ungeachtet neuer Freundschaften, oder der Anerkennung für die Schönheit dieser neuen Umgebung. Vielleicht liegt es an der ungeliebten Wohnsituation. Es ist schwierig, sich von vier Wänden festhalten zu lassen, die sich nicht anfühlen, wie ein zuhause. Mit kleinem Bett, fremden Möbeln und so weit weg von Park, Stadt, Leben, dass es bedrückend wirken kann, wenn man dem Gefühl einen Augenblick zu lang nachgibt. Vielleicht liegt es auch an meinem Leben hier. Mit Familie, Freund und guten Freunden, die ich nicht loslassen, nicht verlieren will an Abende, bei denen ich nicht mehr dabei bin, Alltagsmomenten, die ich nicht mehr teilen kann. Landläufig sprechen wir von Frühjahrsmüdigkeit und Herbstblues… Mich beschleicht das Gefühl, bei mir ist es in diesem Jahr umgekehrt. Ich komm einfach nicht los von dem hier. Und nicht an im Neuen.

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