Von Frühlingsgefühlen im Februar und Schneeglöckchen

Lifestyle

Ich liebe dieses Gefühl – denke ich. Liebe diese ersten warmen Sonnenstrahlen auf der Haut, die freudigen Gesichter um mich her und die Leute, die im Park Fußball spielen. Auch wenn ich Fußball sonst nur zur WM mal gut finde. Dieses Gefühl, man könne heute eigentlich nichts falsch machen. Und leider auch auf keinen Fall arbeiten. Ich müsste was für die Uni tun. Müsste ich wirklich. Stattdessen sitze ich auf einer Parkbank, lasse die erste warme Frühlingssonne in mein viel zu blasses Gesicht scheinen und lächle, als mir von der Parkbank nebenan ein Geruch nach Amsterdam in die Nase steigt. Pause – denke ich. Und begutachte die zehn Politikbücher im Beutel neben mir. Pause. Podcast. Poesie.


Frühlingsgefühle. Im Februar. Bestimmt haben wir zu Ostern wieder Schnee – denke ich. Aber jetzt freue ich mich über die Knospen am Baum, die zwitschernden lärmenden Vögel im Strauch neben der Bank und das schokoeisschleckende Kind. Klausurenphase fast überstanden. Fast. Pause. Podcast. Poesie.
Und das Fahrrad wieder aus dem Keller holen. Schwimmen fahren. Radtouren unternehmen. Zur Lieblingseisdiele. Und Fenster putzen. Das eine Mal im Jahr. Mein kleiner Frühjahrsputz.
Zwischen Winterfrost und Valentinsfrust,
kalter Erde, Frühjahrsputz,
Kürbissuppen – Spargelzeit,
Strickpullover und Sommerkleid
blüht ein Schneeglöckchen am hässlichen Weg neben dem Bahngleis.

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