14/10/18

Lifestyle

Heute war kein besonders guter Tag. Die Sonne scheint, der Herbst ist golden und warm, ich hatte frei und war spazieren und zum Mittag gab es Eiscreme. Heute war kein guter Tag. Ich habe bereichernde Unterhaltungen geführt und ein Glas selbstgemachte Erdbeermarmelade geschenkt bekommen. Heute war kein guter Tag. Ich hab es nicht geschafft zu lächeln. Wenn du nicht hier bist, nicht bei mir bist, dann gibt es wundervolle Tage. Und wundervolle schreckliche Tage. So wie heute. Wenn ich dein Bild nicht aus dem Kopf bekomme. Wenn ich deine Umarmung sosehr vermisse, dass es körperlich wehtut. Wenn ich deinen Geruch nicht in der Nase habe, deine Hand nicht in meiner, deinen Körper nicht neben mir beim Einschlafen. Heute war kein guter Tag. Wenn Vermissen uns dünnhäutig macht. Wenn man so sehr liebt, dass die Liebe sich in Wut verwandelt. Nicht auf dich. Nicht auf mich. Auf die Umstände. Auf die Distanz. Auf die lächerliche Gewissheit, sich wie ein Kind zu verhalten. Ist doch nicht mehr lang. Ich checke jeden Tag den Countdown auf meinem Handy, den ich am Tag deiner Abreise dort installiert habe. Jeden Morgen schaue ich hin. Auch wenn ich genau weiß, was dort stehen wird. Ein Tag weniger als gestern. Gestern war kein guter Tag. Mein Handy vibriert in meiner Hand. „Was gibts?“ – „Ich wollte nur kurz deine Stimme hören.“

Mein Zuhause ist kein Ort – das bist du. – Fynn Kliemann

Leni-2

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