SOMMER

Lifestyle

GELESEN … Von intrigenspinnenden 14-jährigen und Mitt-30er Partygirls. Bezaubernd beschreibende Wortschlossphilosophien Juli Zehs und teuflische Pradaverwandte aus Lauren Weisbergers brillant-belletristischer Feder. Papiernes und auf dem Tolino. Und Mona Kastens wundervollen 3. Teil der Maxton Hall – Reihe. Ein wirklich wundervolles Buch für verträumte Stunden voll Gefühl und Jugendliebe.

GEKÜSST … Auf beide Wangen. Gleich drei gute Gründe, „bisous“ zu verteilen haben sich bei mir angekündigt und meinen Zimmerboden auf die schönste Art verwüstet, die es gibt … mit Reisetaschen. Es war wieder wie in Frankreich. Genau wie vor anderthalb Jahren. Durchquatschte Nächte bei Rotwein und Cidre, Ausflüge mit ihrer Techno- und unserer Taylor Swift- Musik im Auto und dreistimmig schiefer Gesang zu diesem Lied, das uns die Welt bedeutet.

GETAUCHT Mit ganzem Herzen in meine wunderschöne Heimat. Dank Besuch habe ich Dresden das erste Mal wirklich wie ein Touri gesehen. Museen abgeklappert, den Hausmannsturm für die Aussicht bestiegen, Wikipedia befragt, aus wie vielen Porzellankacheln der Fürstenzug besteht (es sind 23.000) und das 1. Mal eine richtige Führung durch die Semperoper genossen.

GEPACKT … Gefühlte 30 Kisten. Für die mein neues 14qm-großes Zuhause unter Garantie zu klein sein wird. Erinnerungen, Fotoalben, meine beachtliche Sammlung an Notizbüchern und zwei Arme voll Schuhe sind in Pappkartons gewandert und warten geduldig darauf, verladen zu werden.

GEREIST … Und zwar ganz anders als geplant. Wir wollten tanzen. Zu Indiemusik. Und am nächsten Morgen mit 2.000 anderen ungeduschten Menschen zum Yoga auf dem Feld. Aber es war zu heiß. Und zu gefährlich. Unser Festival wurde wegen Waldbrandgefahr abgesagt und so sprangen wir drei Tage lang in einen See und campten in der Nähe von Frankfurt zwischen Wohnwagen statt Tipis. Anschließend ging es nach Antwerpen, Belgien. Eine wunderschöne Stadt voll alter Gassen, schöner Häuser, Museen und Kunst. Und vor Kurzem dann noch einmal eine Woche nach Spanien. Das Stadtfest genießen. Und das schönste Feuerwerk meines Lebens bestaunen. Abbaden. Im klaren Meer. Mit 30 Grad, Sonne und Palmen.

GEKNIPST … Zum 1. Mal seit ich acht Jahre alt war wieder mit einer manuellen Kamera. Eine Freundin hat mich angesteckt und die Spiegelreflex war zu groß und zu schwer für meine Handgepäcksreise. Und so durchforstete ich Ebay, kaufte Batterien und einen Farbfilm und fotografierte „à l´ancienne“. Und ich fand es toll! Genau zu überlegen, welches Motiv ich ablichten will. Und aus welcher Perspektive. Ob ich eins meiner kostbaren 36 Bilder hergeben soll. Und diese Vorfreude, endlich zu sehen wie die Bilder geworden sind.

GEDACHT … An Morgen. Viel mehr als an heute. Und an weiße Seiten. Viel mehr als an bunte Farben. Ich habe viel über die Zukunft nachgedacht und an die Fragezeichen, die sie bringt. Habe geplant und gerätselt. Und die Sommersonne genossen. Und unseren letzten Montagscafé. Und ich habe viel über Entwicklung nachgedacht. Über den Menschen, der ich mal war und nicht mehr bin. Über psychische und optische, gedankenstrukturelle und ideelle Veränderungen und über neu gesteckte Ziele. Und gemeinsame Pläne. Und Listen.

GENOSSEN … Den Sommer. In vollen Zügen. Die Hitze und die Sonne. Die Gespräche auf meinem Balkon. Die Ausflüge ins Freibad. Die 15 Tonnen Wassereis, wegen derer meinen Mundwinkel wochenlang dauerhaft eingerissen waren. Die langen Abende im Freien. Das Leben.

Leni-2

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