Sommerregen.

Lifestyle

Und draußen tobt der Sommerregen. 
Ich sitz drin und denk daran, 
dass, wer jetzt nach oben schaut,
nen Regenbogen sehen kann. 

Ich bin krank. Schon wieder. Eine Kollegin meinte aufmunternd zu mir: „Nimm es nicht so schwer. Als ich angefangen habe, wieder mit Kindern zu arbeiten, hatte ich auch jeden Mist. Man steckt sich bei den Kleinen einfach superschnell an.“ Und ich weiß, sie hat recht. Aber es ist ätzend. Also: Schon wieder auf der Couch. Schon wieder nur lesen. Schon wieder Kopfschmerz und ein explodierender Rachen. Schon wieder Hühnersuppe und Salbeitee. 

Und draußen tobt der Sommerregen. 
Ich sitz drin und denk daran,
dass, wer jetzt nach oben schaut
nen Regenbogen sehen kann.

Ich hab an dich gedacht. Schon wieder. Und ich bin es leid. Doch ich schlafe nicht und wälze mich im Bett umher und vom kleinsten Geräusch werd ich wach. Und … dann hatte ich dein Bild vor Augen. Auf einmal wieder. Nach der ganzen Zeit. Obwohl ich dachte, du wärst mit dem Löschen jeder Nachricht von meinem Handy auch aus meinem Leben verschwunden. Aber … diesmal tat es nicht weh. Diesmal nicht. 

Und draußen tobt der Sommerregen. 
Ich sitz drin und denk daran,
dass, wer jetzt nach oben schaut,
nen Regenbogen sehen kann. 

Sie weint in mein Telefon. Wieder. Und ich kann nichts tun, als sie durch die Leitung hindurch zu umarmen. Ich wünschte, er wüsste, was er ihr antut. Vermutlich weiß er es sogar. Warum muss es so weh tun, wenn Herzen brechen? , denke ich. Das wird wieder, irgendwann. , sage ich. Es tut weh. Wieder. Und ein Schluchzer schüttelt dich. Wieder. Und wieder. Und ich fühle mich so hilflos. Wieder. Aber ich bin hier, wenn du willst die ganze Nacht und bleibe schweigend am anderen Ende der Leitung, wenn dir das hilft. Wenn es dich eine Sekunde lang tröstet. 

Und draußen tobt der Sommerregen. 
Ich sitz drin und denk daran,
dass, wer jetzt nach oben schaut,
nen Regenbogen sehen kann.

Ich schreibe. Wieder. Nach ewiger Zeit. Habe ein Gedicht verfasst. In meinem Inspirationsbuch. Geheim. Wieder. Nicht vorgelesen. Noch nicht. Und irgendwie ein kleines, gereimtes Geschenk an mich selbst. Ich kann es doch noch. Blockade gelöst. Ein bisschen. Neue Inspiration gefunden. Schritt für Schritt, Krumen für Krumen. Regenbogen gefunden. Zumindest eine Farbe davon. 

Und draußen tobt der Sommerregen. 
Ich sitz drin und denk daran,
dass, wer jetzt nach oben schaut,
nen Regenbogen sehen kann.

 

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