Februar

Lifestyle

Was im Februar so los war…

Gereist … Ich habe zwei Wochen dieses kurzen Monats an meinem absoluten Lieblingsort verbringen dürfen. Ich habe knapp 14 Tage in der Bretagne meine Arche-Gemeinschaft besucht, gearbeitet, geliebte Menschen wiedergesehen und das Meer, die Sonne und die wertvollen Unterhaltungen genossen.

Du schließt mich fest in deine Arme. Und du hälst mich, einfach so. Ich weiß nicht, ob ich mich schon jemals so geborgen gefühlt habe wie jetzt, in genau diesem Moment in deinem Sessel, deinen Armen. 

Gelesen … erstmals auf dem Tolino. Hat mir deutlich mehr Spaß gemacht, als ich dachte. Das Lesegefühl ist trotzdem schön und auf Reisen ist der E-Reader einfach unschlagbar praktisch. Darauf greife ich im Urlaub demnächst bestimmt öfter zurück. Aber den Duft eines frischgedruckten Buches kann er mir nicht geben und meiner Angewohnheit, immer und überall in jedes Buch hineinzuschreiben, kann ich mit diesem elektronischen Buch-pendant auch nicht nachgehen…

Seite für Seite wische ich mit dem Finger fort. Und die Geschichte fliegt an mir vorbei, verschlingt mich, saugt mich ein. Ich bin jemand anders. Gehe mit fremden Füßen durch eine fremde Stadt. Küsse fremde Lippen. Erlebe fremde Abenteuer. 

Gealtert … Ende des Monats habe ich die nächste JahrzehntGrenze übertanzt. Zwanzig. Werde ich jetzt etwa doch langsam erwachsen?? Wobei, wenn wir ehrlich sind, besteht diese Gefahr wohl nicht wirklich.

Du bist wundervoll!, steht auf der Karte, die du mir in die Hand drückst. Du sagst mir, dass du mich lieb hast und umarmst mich ganz fest. Danke, für deine Freundschaft. Danke, dass du heute hier bist. Du versüßt mir den Abend. Und wir stoßen an. Auf die Zwanziger, die Liebe und auf uns. Ein Hoch auf das Leben und ein Hoch auf die Freundschaft!

Geliebt … Reisen, Konversationen, Familienzeit, Geburtstag feiern, gute Freunde wiedersehen und deinen warmen Wollpullover.

Du wartest auf mich. In einer halben Stunde wartest du auf mich. Ich bin seit 12 Stunden unterwegs, mit Zug und Bus und Flugzeug und die ganze Zeit über ging es mir gut. Doch jetzt werde ich hibbelig. Ich rutsche ungeduldig auf meinem Platz hin und her, schaue alle dreißig Sekunden auf mein Handy. Mein Herz klopft wie wild und ich grinse und am Liebsten würde ich den Zug antreiben, schneller zu fahren. Jede Minute wird zu einer kaugummiverzogenen Ewigkeit und ich beginne beinahe zu weinen vor Glück. Bis zum heutigen Tag hatte ich keine Ahnung, was das Wort Vorfreude bedeutet. Als der Zug dann endlich hält und du durch den Regen auf mich zugelaufen kommst, werfe ich mich in deine Umarmung und halt dich ganz fest. „Ich hatte fast vergessen, wie du riechst“, murmle ich an deinem tropfnassen Kragen. 

Gehört … Das Album „Grande“ von Von wegen Lisbeth läuft auf meinem Spotifyaccount derzeit hoch und runter. Meine Kneipe, Chérie, Sushi, Wenn du tanzt und Lisa haben es mir besonders angetan. Und auch das neue Album „Westway (The Glitter & The Slums) der Sticky Fingers kann ich demnächst wohl mitsingen. So wunderschöne Musik!!  

Und du schaust, durch mein Fenster, die Autobahn an
Weil man dabei so schön melancholisch sein kann
Ich hab dir dein Schweigen nie übel genomm‘
Doch jetzt hab ich 99 Probleme und du bist jedes davon

( aus: „Drüben bei Penny“ von Von wegen Lisbeth)

Geplant … kleinere Reisepläne nehmen langsam Gestalt an. Und zum ersten Mal in meinem Leben habe ich wirklich langfristiger Blogbeiträge koordiniert.

Wir drehen die Karte ganz schnell. „Mach die Augen zu“, sagst du. Und als ich „Stopp!“ rufe, hörst du auf zu drehen. Mein Finger landet im Ozean. Weit umher strahlendes Blau und bestimmt ein paar Wale und Haie und Riesencalmare. „Ein bisschen zu nass“, stelle ich lachend fest. „Na gut.“, erwiderst du. „Jetzt bin ich dran.“ Ich drehe die Karte und du schließt die Augen und dein Finger landet in Indien. „Wie schön!“, rufe ich begeistert. „Aber leider ein bisschen weit weg für zehn Tage.“ Du nickst einsichtig. Und ich schließe die Augen…

Gefühlt … Freude, Erleichterung, Heimweh, Fernweh, Bauchkribbeln, Glück, Unsicherheit, Kummer, Tränen, Verantwortung, Veränderung, Enttäuschungen, gebrochene und gekittete Herzen, Vorfreude und zwei kleine Fragezeichen im Bauch.

Ich hab da einen Schmetterling. Er ist einsam, denn die anderen sind erfroren im Wintersturm. //
Ich bin erst fünf Tage zurück. Doch ich habe schreckliches Heimweh nach der Ferne. Nach dem Meeresrauschen, meiner Arbeit und nach deinem Lachen. Es tut so weh, daran zu denken. //
Ich starre unglaublich auf meinen Bildschirm. Lese deine Nachricht. Antworte … Frage mich, was um Himmels Willen das soll. Mein Glückskeks fordert: ENTSCHEIDE DICH! Aber ich war noch nie so ratlos …

Gelernt … dass nichts im Leben schwarz und weiß ist. Das Freundschaft ein dehnbarer Begriff ist und elastisch, wie ein Gummiband. Und dass ich mir Zeit nehmen muss für mich, meine Wünsche und meine Träume. Es zählt, ob es mir gut geht, und nicht, was du darüber denkst. Und dass ich dich loslassen muss, wenn ich mich selbst retten will. Und zu guter Letzt, dass ich zwar älter werden kann, aber nicht weiser.

Gib es mir Schwarz auf Weiß. Nimm dir etwas Zeit. Wart bis der Vorhang sich hebt und das Chaos sich legt und dann schreib mir von dem, was bleibt. Schwarz auf Weiß.“

(aus „Schwarz auf Weiß“ von Yvonne Catterfeld)

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