Wir steh´n auf Streber! – 5 Tipps und Tricks, um endlich effektiver zu Lernen.

Lifestyle

Ich bin zwar seit über einem Jahr aus der Schule raus, werde aber trotzdem noch regelmäßig von Familienmitgliedern und Freunden gefragt, wie man denn am Besten lernen solle. Für die neuen Oberstüfler geht es jetzt in die heiße Phase und da werden gute Noten natürlich plötzlich ziemlich wichtig, genauso wie für Studenten natürlich. Deshalb habe ich euch mal meine fünf besten Tipps und Tricks aufgeschrieben, wie ich im Abistress durchgehalten und es geschafft habe, mein Maximum aus mir herauszukitzeln.

N°1 : Bevor du anfängst – Visualisiere dein Ziel!

Das klingt jetzt vielleicht erst einmal merkwürdig, hilft aber tatsächlich ungemein weiter! Als Vorarbeit, noch vor dem eigentlichen Lernen, solltest du dein Ziel visualisieren. Setz dich hin, mach die Augen zu, und dann frag dich mal: Warum will ich diese gute Note/ das gute Abitur? Vielleicht möchtest du später einmal einen bestimmten Beruf ausüben, für dessen Studiengang du allerdings NC- bedingt diesen oder jenen Abiturschnitt vorweisen musst. Vielleicht möchtest du dein Studium mit einer tollen Note abschließen, um hinterher beim Berufseinstieg bestmögliche Chancen zu haben. Stell dir einmal kurz vor, wozu du eigentlich lernen willst und wenn du das Ziel vor Augen hast, dann stell dir im zweiten Schritt vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du das Ziel erreicht hast. Motivation steht, oder?

N°2 : Schreib dir eine Liste!

Und zwar bitte eine sehr ordentliche. Wir gehen vor nach dem Prinzip: vom Allgemeinen ins Kleinteilige. Das heißt, du schreibst dir auf, welche Fächer betroffen sind, dann die Themengebiete und schließlich gliedern wir noch Unterthemen/ ganz konkrete Arbeitsaufträge ab. So hast du einen guten Überblick, was du überhaupt genau können musst, und wo die Zusammenhänge bestehen. So kannst du strukturiert und planmäßig arbeiten und dir ein Themengebiet nach dem anderen vornehmen. Außerdem wird so die Gefahr geringer, in eine der beiden großen Lernfallen zu tappen: Dass du entweder zu viel tun willst und dich dabei in Kleinigkeiten und unwichtigen Details verlierst, die vielleicht gar nicht notwendig sind und den wichtigeren Lernthemen Zeit rauben. Oder aber, dass du große Punkte einfach vergisst. Also, ganz wichtig: Zu Beginn eine ordentliche, strukturierte Liste schreiben, dann kann nichts mehr schief gehen und am Ende jeder Lerneinheit abgehakt werden, um den Überblick zu behalten. Die Liste heftest du dir am Besten an die Tür, so geht sie im Zettelchaos nicht verloren.

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N°3 : Method is Bae!

Ganz wichtig, für den Lernerfolg? Finde eine Lernmethode, die zu dir passt und die für dich funktioniert. Das ist vielleicht der schwierigste, dafür aber auch der wichtigste Schritt. Und herausfinden kannst du das leider nur durch „systematisches Probieren“, wie mein Mathelehrer es früher immer so schön genannt hat. Für mich haben Karteikarten immer sehr gut funktioniert, auf denen ich dann die Kernpunkte jedes Themas noch einmal bewusst aufgeschrieben und dann vor mir selbst vorgetragen habe. Für andere funktionieren Lernprogramme und Lernapps für den Computer oder das Tablet besser. Oder die Neuerarbeitung jedes Themas in einer Lerngruppe. Da müsst ihr herausfinden, was für euch am Besten funktioniert.

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N°4 : Do not disturb!

Ganz wichtig ist konzentriertes Arbeiten! Dafür ist es natürlich wichtig, dass ihr euch nicht ablenken lasst und auch nicht in Versuchung kommt, euch abzulenken. Das heißt ganz konkret: Handy – ab damit in den Flugmodus! Gegebenenfalls auch gern Ohropax in die Gehörgänge, wenn euch das hilft. Lasst nebenbei keine Musik laufen und vermeidet Lärm. Viele sagen zwar, dass ihnen Musik im Hintergrund hilft, Studien haben aber gezeigt, dass ein Großteil der Jugendlichen dadurch weniger effektiv lernt. Euch geht also nur Zeit verloren, die ihr dann an anderer Stelle dranhängen müsst. Wäre doch schade. Auch eine Möglichkeit, ein ungestörtes Lernumfeld zu schaffen ist, sich zum Beispiel mal in die städtische oder die Schul- / bzw. Unibibliothek zu setzen. Dort herrscht auf jeden Fall der Ruhe-Imperativ und es kann manchmal wirklich eine gute Alternative sein, wenn euch zuhause langsam die Decke auf den Kopf fällt, ihr lautstarke kleine Geschwister habt, oder eine Baustelle oder große Straße direkt vor eurem Fenster.

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N°5 : Intervall – Training

Was im Sport schon längst angesagt ist, macht sich auch beim Lernen bezahlt! Beim Lern-Marathon raucht euch nämlich garantiert irgendwann der Kopf und nach einer zu langen Konzentrationsphase werdet ihr irgendwann müde, nachlässig und unkonzentriert. Deshalb ist es wichtig, bewusste Pausen einzuplanen! Alle zwei Stunden solltet ihr eine etwa 15 – minütige Lernpause einlegen. Wichtig ist hierbei: Fangt nicht an, in der Pause kurz mal eine Serie anzuschalten oder ein Video bei Youtube anzuklicken. Da werden nicht nur ganz schnell aus 15 Minuten 50, euer Kopf schaltet dabei auch nicht ab. Und darum geht es ja in der Lernpause. Besser ist deshalb, auch wenn die Versuchung lockt: Geht ein wenig herum, vertretet euch die Beine, versorgt eure Lungen und euer Gehirn ein wenig mit Sauerstoff. Oder macht ein paar Dehnübungen (hier könnt ihr auch leise Musik laufen lassen). Das klärt den Geist und gibt euch neuen Elan.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Lerntipps ein bisschen weiterhelfen und euch vielleicht sogar zum Lernen motivieren. Mir haben diese fünf Sachen jedenfalls in der Abiturvorbereitung sehr geholfen. Wenn euch beim Lernen übrigens der kleine Hunger packt: Knabbert am Besten ein paar Walnüsse. Die stecken voller Omega 3 Fettsäuren, die euer Gehirn denksportmäßig wunderbar dopen können. Und trinkt viel Wasser, um das Gehirn mit genügend Sauerstoff zu versorgen und euren Körper hydriert zu halten. Am Besten immer eine Flasche Wasser auf dem Schreibtisch stehen haben.

Na dann: Gutes und erfolgreiches Lernen!

Schreibt mir eure besten Lerntipis gern in die Kommentare!

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