Reflexion zum neuen Jahr.

Lifestyle

Ich hab jetzt wirklich viel erlebt. Hab den Beat gedropped, die Bar gehoppt, war lange auf und sehr gut drauf, hab mich verliebt und habs voll versiebt. Ich hab getanzt und gesungen, ich bin ohne Sinn durch die Gegend gesprungen, hab mal nen Döner verspeist um Mitternacht und dann den Rest des Tags auch noch durchgemacht. Ich hab abgehangen und rumgehangen, bin weggegangen, hab neu angefangen. Ich hab ein Lied geschrieben und nen Liebesbrief. Ich hab was riskiert und siehe da: Es ging schief.

Aber ich hab draus gelernt. So, so viel gelernt.

Ich habe gelernt, neue Sprachen zu sprechen, und hab den Mut gefunden, mir nen Helix zu stechen. Ich hab was angefangen und was aufgehört, hab neue Hobbys gefunden und war von Neuem verwirrt. Ich hab ein Projekt begonnen und ich habe gebastelt. Ich habe réussiert und ich hab was vermasselt. Ich war baden, im Februar, im eiskalten Meer. Du schautest mich an, und ich dir hinterher und irgendwie hab ich so wohl auch ne Chance verpasst.

Ich hab Geld verprasst – für neue Kleinigkeiten. Für Kaffee und für Karten und für Allgemeinheiten. Ich habe jetzt nen neuen Lieblingsfilm. Und viele neue Verknüpfungen in meinem Gehirn. Ich hab neue Texte geschrieben und auch vielen gelauscht, bin auf meinen Grund hinab abgetaucht und hab ne Perle gefunden. – Ich glaub, das hab ich gebraucht. Weil die innere Schönheit, wenn man sie nicht poliert, einem irgendwann auch einmal einstaubt.

Ich hab telefoniert und geskyped und Kontakte gepflegt. Habe neue geknüpft – hab mich einmal gedreht – und dann wusst ich nicht mehr, wo der Anfang begann.

Ich hab dich vermisst. Viel zu oft und zu lang. Und ich hab mich gefragt, wie lang mein Herz das noch kann. Und ich habe gezögert. Einen kleinen Moment.

Ich bin links und rechts abgebogen, bin umgezogen, hab ein Haustier gehabt und verkappt gedacht; ich hab Gassen genommen, statt der ganz großen Straßen, bin durch Wege geschlittert, an dessen Rand Geister saßen, die mit gezinkten Karten spielten und mein Lachen auffraßen.

Und … Ich hab zu mir gefunden. Irgendwann auf dem Weg. Und jetzt sitzen wir hier – auf diesem einsamen Steg. Und erzählen uns von tiefen Ängsten. Und von unerfüllter Sehnsucht. Und ich glaube, du weißt gar nicht, wie unendlich stark mir das guttut. Denn ich hab festgestellt, ich brauch gar nicht viel. Ich brauch nur dich, und dein Lachen, und unsern Steg und Fantasie.

Ja ich brauch nur dein Lachen, und den Steg und Fantasie.

Und ich glaube ich hab das noch nicht oft genug gesagt: Doch du fehlst mir, ami.

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Leni

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