5 Tipps, um Weihnachtsstress erfolgreich zu vermeiden

Lifestyle

Weihnachten. Eine meiner liebsten Momente im Jahr, wie ich ohne zu zögern sagen kann. Ich liebe es, über den Weihnachtsmarkt zu spazieren, Schneemänner zu bauen, mich mit Freunden zum Plätzchen backen (und essen 😉 ) zu verabreden, Weihnachtslieder zu singen, Tannbaum schlagen zu gehen… und und und.

Ich mag die Besinnlichkeit, die Ruhe, den Frieden. Die Lichter überall. Den Glühwein und das plötzlich die ganze, schnelllebige, leistungsorientierte egoistisch zentrierte Welt den Gedanken der Nächstenliebe wiederentdeckt, wie Kleingeld, dass man plötzlich unverhofft auf der Straße findet.

Das ist die eine Seite von Weihnachten. Und die andere?

Realität: Die Straßen und Geschäfte sind unglaublich überfüllt. Die letzten schon im August in die Regale gelegten Dominosteine werden hektisch für den Plätzchenteller aufgekauft, alle haben irgendwie jeden Tag des Advents eintausend Termine. Die Schüler müssen letzte Arbeiten schreiben, schnell noch vor Weihnachten gepresst und überhaupt hetzt man sich von einer Weihnachtsfeier zur nächsten, über Familienessen, Betriebsfeier bis hin zum Schulweihnachtskonzert oder dem Musikauftritt eines Familienmitglieds beim Weihnachtsvorspiel. Der Jahresabschluss wird zelebriert – in einer Form, die jedes Feiern und Spaß haben unmöglich macht, durch die Erstickung derselbigen im Weihnachtlich – hektischen Trubel.

Plätzchen backen, Feiern abklappern, Festtage organisieren, Weihnachtsmarktbesuch und Baumschlagen in den Kalender quetschen, die Wohnung dekorieren, und dann auch noch dieser Druck, für jeden das perfekte Geschenk zu finden.

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Was ist aus Weihnachten geworden? Wo ist die Besinnlichkeit hin?

Mein Vorschlag: Entschleunigt mal. Und schaut euch mal um. Bleibt mal im weihnachtlichen Gewühl stehen, und guckt euch die gestressten Christmaslovers um euch herum an. Wollt ihr euch das wirklich antun? Schon wieder?

Wenn nicht? Dann kommen hier 5 Tipps, wie ihr Weihnachtsstress erfolgreich vermeiden könnt:

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1. Prioritäten setzen :

Zuerst muss alles aus dem Kalender fliegen, was euch in Stress versetzt. Du möchtest zwar gern zur betriebsinternen Weihnachtsfeier deines Nebenjobs, aber wenn du dann am nächsten Abend zur Uni-Weihnachtsparty willst, fällt dir beim Gedanken, dann schon wieder keinen einzigen Abend in der Woche zuhause zu verbringen, die Decke auf den Kopf? Dann überleg dir, was dir wichtiger ist – und lass das andere bleiben. Zu viel des Guten ist auch blöd. Und beides gibt es garantiert auch nächstes Jahr wieder.

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2. Eine „Weihnachts-Bucket-List“ erstellen :

Gehört ein bisschen zum ersten Punkt. Mach dir eine Liste mit den Dingen, die für dich wirklich dazugehören – und plane sie fest im Kalender ein. Wen du dann immer noch genug freie Zeit hast, bastel dir optionale Veranstaltungen drum herum. Auf meiner Liste auf jeden Fall dabei :

  • Schlittschuh laufen gehen (ich lerne es gerade. Ich stelle mich noch ein bisschen an wie in Baby, das gerade laufen lernt, aber es macht mir tierischen Spaß 🙂 )
  • Weihnachtsmarkt besuchen
  • Familienzeit
  • Lichterketten anbringen, Räuchermännchen hervorkramen und mit Glühwein und Freunden „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ gucken.
  • Weihnachtsgeschenke basteln

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3. Geschenke finden – nur wie? :

Am Einfachsten ist es natürlich, sich über diesen Punkt schon vorher Gedanken zu machen, und nicht erst Mitte Dezember. Ich habe in meinem Jahresplaner zwei Listen: Eine für die Dinge, die ich mir wünsche; die Andere für die Dinge, die ich anderen gern schenken möchte. Ich die Liste trage ich dann übers Jahr verteilt immer, wenn ich eine Idee habe, oder mein Gegenüber etwas erwähnt, von dem ich denke: Das wäre doch ein tolles Geschenk ein, was ich schenken möchte, wem und was es ungefähr kostet. Für den Grpßteil meiner Lieben abe ich nämlich immer mal wieder Ideen – wenn ich sie aber nicht aufschreibe, sind sie auch genau so schnell wieder weg, wie sie kamen. Mit der Listen-Methode weiß ich allerdings meistens wenn es soweit ist ziemlich genau, was ich verschenken möchte. Und kan auch auf die Frage, was ich gern hätte, antworten. Ich persönlich finde immer wichtig, dass man Dinge verschenkt, bei denen man sich auch etwas gedacht hat. Die Geschichte dahinter zählt und auch viel mehr, dass man sich für einen lieben Menschen ein bisschen Arbeit gemacht hat. Ein Geschenk, das sagt: „Hey, ich wollte was Besonderes machen und habe dafür ein bisschen Zeit investiert“ finde ich persönlich viel schöner, als etwas das schreit : „Ich habe zwar Geld ausgegeben, aber mal eben was über Amazon bestellt.“

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4. Besinnlichkeit „zelebrieren“ :

Weihnachten läutet das Jahresende ein. Und es ruft uns stärker als jedes andere Fest, zu Besinnlichkeit auf. Besinnlichkeit? Ja. Sich besinnen. Auf sich selbst. Auf das vergangene Jahr. Auf das Kommende und das Erlebte. Setzt euch mal ganz bewusst in einen Sessel, nehmt euch einen Block und einen Stift in die Hand, trinkt eine Tasse Kakao, oder Tee oder was euch eben gut tut und dann besinnt euch…

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… Auf die Vergangenheit.

Was habe ich im vergangenen Jahr erreicht? Was habe ich gelernt? Was Hat mich inspiriert? Was angetrieben? Was gestört? Was lief nicht so optimal? Welchen tollen Menschen habe ich getroffen? Welches Buch oder welcher Film hat mich zum Nachdenken angeregt?

… Auf die Gegenwart.

Wie geht es mir jetzt gerade? Was macht micht glücklich? Was traurig? Bin ich mit mir selbst zufrieden? Mit dem, was ich tue? Wie ich bin? Was will ich verbessern? Was ist schön in meinem Leben?

… Auf die Zukunft.

Ws steht in nächsten Jahr an? Welche Orte möchte ich sehen? Welchen Menschen wiedertreffen? Wem möchte ich vielleicht eine Karte oder einen Brief schreiben, um ihm zu sagen, dass ich an ihn denke? Was nehme ich mir fürs neue Jar vor?

Zum Thema Vorsätze habe ich vor einiger Zeit schon einmal einen Blogpost geschrieben, den findet ihr, wenn ihr hier klickt.

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5. Feiern! :

Wenn ihr jetzt optimal vorbereitet seit auf eure entspannte Weihnachtszeit und auf einen wohligen Jahresausklang, dann kommt gut durch den Advent und lasst mich gern in den Kommentaren, oder auf Instagram wissen/lesen/sehen, was auf eurer „Weihnachts-Bucket-List“ steht.

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