Schlüsselmomente

Lifestyle

Mir fehlt das Schreiben. Nach 2 Wochen Blog-Pause geht es heute endlich weiter. Ich habe das Blogdesign ein wenig verändert, ich brauche frischen Wind. Passt ja auch zur kalten Jahreszeit 😉 

Es gibt heute einen kleinen Text, eine Erinnerung aus dem vergangenen Jahr. Eine Erinnerung, die mir wichtig ist, und mit der ich schöne Augenblicke und wichtige Erkenntnisse verbinde. Eine Erinnerung, die mir von Freundschaft erzählt  und von Selbstentwicklung und Bauchgefühlen. Eine Erinnerung, die ich gern wachhalten möchte, weil sie mir zeigt, wer ich war und wer ich heute bin. Und deshalb teile ich diesen Gedanken heute mit euch.

Ich schreibe ja eigentlich keine Erklärungen zu meinen Texten, (schon gar keine, wenn sie dreimal so lang ist, wie der eigentliche Text), weil ich es gern mag, wenn sie für sich selbst stehen und ihr so eigene Erinnerungen, Erfahrungen und Konnektionen damit knüpfen könnt. Aber heute fand ich es wichtig, zwei drei Worte dazu zu verlieren.

Die Erinnerung, von der ich schreibe, stammt aus dem letzten Jahr und im Nachhinein kann ich noch spüren, wie sich dieser Moment angefühlt hat. Irgendwie leicht und glücklich und lachend. Und ich kann diese Erinnerung wachrufen, den Menschen, den ich mit ihr verbinde und den Menschen, der ich selbst in dieser Situation war. Und den ich gern mag. Ich kann von diesem Schlüsselmoment zehren, ohne in ihn zurückzuwollen. Und das ist unglaublich viel wert.

Gibt es für euch solche Schlüsselmomente, wenige Momente, eine Situation, die im Nachhinein so viel Bedeutung entwickelt, obwohl sie eigentlich so banal scheint? Schreibt mir das gern, ich bin gespannt. Meinen Schlüsselmoment gibt es hier:

 

Erinnerungen

Alter Bekannster eines Jeden, 

von Zeit zu Zeit immer weiter gegeben. 

An warmen Feuern aufgewärmt, 

zeitweise verschlüsselt, zeitweise erklärt, 

belächelt, beweint, gleichermaßen geliebt, 

in Zeiten der Trauer einz´ger Trost der noch blieb, 

gehegt und gepflegt von jedermann, 

Erinnerungen klopfen leise an. 

Ich lege die Füße hoch und drehe am Lautstärkeregler des Autoradios. Meine roten Katzensocken wippen im Takt der Musik. Ich merke am Anfang gar nicht, dass du mich entgeistert anschaust.  „Was ist?“, frage ich lachend, als ich deinen Blick bemerke. So schlecht tanze ich nun auch nicht. „Taylor Swift? Ehrlich jetzt?“ Skeptisch amüsiert ziehst du eine Augenbraue nach oben. „Und ich hab bis jetzt so große Stücke auf deinen Musikgeschmack gehalten.“ Ich strecke dir zur Antwort nur die Zunge raus. „Na und?  Ich mag die Frau.“ Zwei Minuten später wirbeln wir beide lauthals singend zu „Shake it up“ die Hände durch die Luft.

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Leni

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