Weggabelung – Entscheidungen treffen

Lifestyle

„Herz über Kopf“, dröhnt das Radio in mein Ohr. Oder ist es meine eigene innere Stimme, die versucht, mir einen Ratschlag zu erteilen?

Ich stehe an einer Weggabelung und weiß nicht, welchen Abzweig ich wählen soll. Wie fällt man Entscheidungen? Und noch dazu so wichtige? Wie kann ich meine Zukunft planen? Herz oder Kopf? Bauch oder Verstand? Rational oder Emotional?

Ich fälle jeden Tag Entscheidungen. Über die meisten denke ich gar nicht nach. Porridge oder Toast zum Frühstück? Binde ich die Haare zum Zopf oder trage ich sie offen? Möchte ich das Fahrrad nehmen, oder kaufe ich heute ein Bahnticket? Cocktails oder Club? Ja oder Nein? Rechts oder Links?

Mit wem, wann, was, wie? WEGGABELUNG! Und ich steh unentschlossen da und trete von einem Bein aufs Andere. Kann mir denn niemand helfen? Irgendjemand? Bitte!?

Ich bin ein sehr unentschlossener Mensch und treffe meine Wahl niemals unüberlegt. Kopfmensch. Zu verkopft vielleicht. Pro- und Contralisten sind meine besten Freunde, ich steh auf Rationalität, Fundiertheit, Abwägen, Sorgsamkeit.

Und dann… Schmeiße ich den Plan doch wieder um.

Meine Pro – und Contraliste liegt vor mir, die Entscheidung ist doch eigentlich bereits gefällt, doch irgendwie… fühlt es sich vielleicht nicht immer richtig an.

Mach mal die Augen zu. Atme ganz tief durch. Hör in dich rein. Hörst du sie flüstern, diese innere Stimme? Deinen ureigenen Instinkt? Was sagt er?

Ich glaube ganz fest daran, dass alles im Leben aus einem Grund geschieht. Ok, vielleicht nicht alles. Das mir meine Lieblingstasse heruntergefallen ist, war sicher weder ein böses Zeichen noch steckte ein kosmischer Sinn dahinter, das sicherlich nicht. Aber doch die wesentlichen Schritte.

Ich habe damals eine halbe Ewigkeit überlegt, welches Schulprofil ich wählen soll. Hatte mich schon fest für die kreative Schiene entschieden – und dann doch wieder alles umgeschmissen. Im Nachhinein war es die richtige Entscheidung. Ohne meine Sprachkenntnisse wäre ich sicher nicht in die Bretagne gefahren, hätte die Arche nicht kennengelernt und damit so wundervolle Menschen für immer missen müssen, die ich jetzt als meine Familie bezeichne.

Und auch die Entscheidung für eben diese Einrichtung fiel mir keinesfalls leicht – und erwies sich im Nachhinein als die vielleicht bisher Beste meines Lebens.

Und jetzt stehe ich wieder vor einer Weggabelung. Weiß nicht, welche Richtung mein Gehirn für die Beste hält. Wie trifft man solche Entscheidungen? Wie treffe ich eine Wahl für meine Zukunft?

Rechts oder Links? Kopf oder Zahl? Geh oder Steh? Herz oder Kopf?

… Herz … !!

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Leni

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