Sweet Treat: Mini Matcha-Pralinen mit Zimt und Vanille

DIY, Food

Energy Balls sind ja mittlerweile schon recht bekannt. Und ich hatte vor Kurzem mal wieder Lust, ein paar Pralinen als kleines Mitbringsel zu verschenken. Deshalb gibt es heute (fast schon gesunde) Mini Energy-Ball Pralinen mit Matcha, Zimt und Vanille. Wirklich keine Sünde ist es, wenn ihr den Schokoladenüberzug einfach weglasst, dann spart ihr nochmal ca. ein Viertel der Kalorien. Bei mir waren die Pralinen allerdings als zusätzliches Mini-Weihnachtsgeschenk gedacht, daher durfte die Schoki natürlich bleiben 😉

Das Rezept ergibt 50 Pralinen à ca. 27 Kcal. (mit Schokoüberzug)

Ihr braucht:

50g Datteln, 25g getrocknete Feigen, 50g Rosinen, 25g getrocknete Aprikosen, 25g gehackte Mandeln, 25g Cashewnüsse, 25g Haferflocken, 5g Matchapulver, 4 TL Kokosöl (flüssig), ca. 70 Schokolade (entweder temperiert oder Kuvertüre, sonst habt ihr hinterher einen Grauschleier auf den Pralinen und wer will das schon 😉 ? ; Ich habe mich für weiße und Zartbitterschokolade entschieden)

So geht´s:

50g Datteln, 25g getrocknete Feigen, 50g Rosinen, 25g getrocknete Aprikosen, 25g gehackte Mandeln, 25g Cashewnüsse, 25g Haferflocken, 5g Matchapulver und 2 TL flüssiges Kokosöl zusammen im Standmixer pürieren, bis ihr eine homogene Masse erhaltet.

Tipp: Ich habe das Koksöl im Wasserbad geschmolzen, um es zu verflüssigen und das Matchapulver mit dem Kokosöl gemischt, bevor ich beides zu den anderen Zutaten in den Mixer gegeben habe.

Dann formt ihr etwa 50 kleine Pralinen.

Die (temperierte!) Schokolade wir jetzt im Wasserbad geschmolzen. Ich habe noch etwas Kokosöl dazugegeben, dadurch wird die Schokolade noch glänzender und auch etwas flüssiger, was sich gut eignet, um die Pralinen dann darin zu wenden.

Jetzt nehmt ihr zwei Schaschlikspieße, oder eine Gabel, oder was für euch eben gut funktioniert, und überzieht eure Mini Energy Balls mit Schokolade. Anschließend werden sie nur noch garniert. Ich habe dafür gehackte Mandeln und Vanillepulver genommen.

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Jetzt müsst ihr die Pralinen vorm Verpacken noch gut abkühlen lassen. Bei mir war es auf dem Balkon kalt genug, daher kamen die Schätze über Nacht gut abgedeckt nach draußen.

Und dann müsst ihr sie nur noch hübsch verpacken, oder selbst vernaschen 🙂

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Und das wars auch schon. Der Aufwand hält sich wirklich in Grenzen, vor allem, wenn ihr den Schokoladenüberzug weglasst.

Bon Appétit meine Lieben, lasst es euch gut schmecken! Wer die Pralinen nachmacht, der kann mir gern Fotos auf Instagram schicken.

 

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„Einfach schwimmen“ – Buchrezension zu „Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Bücher&Filme

Ich habe vor Kurzem ein Buch gelesen. Zugegeben, das ist bei mir jetzt nicht unbedingt eine Seltenheit. Aber irgendwie war dieses Buch es doch. Eine Überraschung. Eine Lektion. Eine Lehre.

Ich habe mir ein Buch gekauft, das ich so nebenbei lesen kann. Weil ich gerade mit meinem dicken 1000+ Seiten dicken historischen Roman fertig war und noch mal einen Genrewechsel brauchte, bevor ich mich an den Nachfolgerroman wagen wollte (Ken Follet – die Jahrhunderttrilogie : absolut empfehlenswert!!). Also bestellte ich ein Buch aus dem Bereich „Young Adult“. Ich glaube, korrekterweise nennt man dieses Genre „Contemporary Romance“, aber irgendwie merke ich mir das nie. Ich fing an zu lesen und statt des üblichen Boy-meets-girl-things schlug mir eine Geschichte über Liebe und ihre dunkelsten Seiten entgegen. Über Misshandlung in einer Beziehung und (Achtung Spoiler!) späteren Ehe, über Zerrissenheit und über Selbsthass.

„Nur noch ein einziges Mal“ von Colleen Hoover

Als Lily Ryle kennenlernt, ist gerade ihr Vater gestorben. Der Vater, der ihre Mutter soweit Lily sich zurückerinnern kann geschlagen, misshandelt und gewürgt hat. Der Vater, der ihre erste große Liebe halb tot schlug, bevor die Polizei ihn davon abhielt. Auch Ryle trägt eine schwere Last mit sich herum, die leider für einige Menschen (insbesondere eben in den USA, der Heimat der Autorin) nicht nur Romanfiktion ist, sondern knallharte Realität und immer wieder auch ein Nachrichtenfall. Aber ich möchte niemanden zu sehr spoilern. Lily und Ryle verlieben sich natürlich, wie sollte es anders sein ineinander. Irgendwann taucht Lilys Jugendliebe in der Stadt auf und Ryle wird eifersüchtig. Und gewalttätig. Und plötzlich fühlt sich Lily in ihre Jugend zurückversetzt und jetzt liegt sie statt ihrer Mutter auf dem Tisch und es ist nicht ihr Vater, sondern der Mann, den sie innig liebt und der sie innig liebt, der ihr da die Kehle so fest zudrückt, dass sie Angst hat, er könne sie umbringen. Und sie verabscheut sich selbst, wie sie auch ihre Mutter jahrelang verabscheut hat. Weil sie ihn zurücknimmt.  Ihn nicht verlässt. Ihn immer noch liebt, trotz dessen, was er ihr angetan hat. Bis es wieder passiert. Und es stellt sich die Frage: Was soll sie tun? Ihn verlassen?

Will sie das?

Kann sie das?

Colleen Hoover beschreibt hier keine reine Fiktion. Wie sie später im Anhang schildert, war sie selbst Kind einer Ehe, die von den Gewaltausbrüchen des Vaters gegenüber ihrer Mutter geprägt war.

Das Buch ist unheimlich „leicht“ geschrieben, zu Anfang sogar für meinen Geschmack etwas kitschig und viel zu unrealistisch. Doch das wird, hat man sich erst einmal eingelesen und die ersten Kapitel durchgehalten, mehr als wettgemacht. Coolen Hoover zieht uns mit in eine uns unbekannte Welt, die gleichzeitig leider für viele Frauen immer wieder bittere Realität ist und schafft es, uns eine Sichtweise auf eine oberflächlich betrachtet so einfach erscheinende Frage zu geben, dass uns klar wird: Es ist nicht immer schwarz oder weiß. Und vielleicht sogar nie.

Ein unglaublich berührendes Buch, dass mitreißt, zum Nachdenken anregt und in meinem Kopf noch lange nachklang. Wenngleich einige Buchentscheidungen auf mich ein wenig zu einfach und undurchdacht erscheinen (beispielsweise wie Lily zu ihrer neuen besten Freundin kommt) und der Anfang des Buches in meinen Augen eindeutig Luft nach oben lässt, machen die tiefgründigen Rückblenden, die immer wieder zwischen den Kapiteln auftauchen, die Durchdachtheit des restlichen Plots und die Entwicklung der Charaktere, insbesondere die der Protagonistin, das mehr als wett.

Würde ich hier Sterne verteilen, gäbe es wahrscheinlich 3/5 Punkten insgesamt, im eigenen Genre (sprich Contemporary Romance) 4,5/5.

Wer auf Young Adult, bzw. Contemporary Romance steht, der wird dieses Buch auf jeden Fall verschlingen.

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PPS: Der Übertitel dieses Posts „Einfach schwimmen“ erschließt sich euch, wenn ihr euch an das Buch heranwagt 😉

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Wir steh´n auf Streber! – 5 Tipps und Tricks, um endlich effektiver zu Lernen.

Lifestyle

Ich bin zwar seit über einem Jahr aus der Schule raus, werde aber trotzdem noch regelmäßig von Familienmitgliedern und Freunden gefragt, wie man denn am Besten lernen solle. Für die neuen Oberstüfler geht es jetzt in die heiße Phase und da werden gute Noten natürlich plötzlich ziemlich wichtig, genauso wie für Studenten natürlich. Deshalb habe ich euch mal meine fünf besten Tipps und Tricks aufgeschrieben, wie ich im Abistress durchgehalten und es geschafft habe, mein Maximum aus mir herauszukitzeln.

N°1 : Bevor du anfängst – Visualisiere dein Ziel!

Das klingt jetzt vielleicht erst einmal merkwürdig, hilft aber tatsächlich ungemein weiter! Als Vorarbeit, noch vor dem eigentlichen Lernen, solltest du dein Ziel visualisieren. Setz dich hin, mach die Augen zu, und dann frag dich mal: Warum will ich diese gute Note/ das gute Abitur? Vielleicht möchtest du später einmal einen bestimmten Beruf ausüben, für dessen Studiengang du allerdings NC- bedingt diesen oder jenen Abiturschnitt vorweisen musst. Vielleicht möchtest du dein Studium mit einer tollen Note abschließen, um hinterher beim Berufseinstieg bestmögliche Chancen zu haben. Stell dir einmal kurz vor, wozu du eigentlich lernen willst und wenn du das Ziel vor Augen hast, dann stell dir im zweiten Schritt vor, wie du dich fühlen wirst, wenn du das Ziel erreicht hast. Motivation steht, oder?

N°2 : Schreib dir eine Liste!

Und zwar bitte eine sehr ordentliche. Wir gehen vor nach dem Prinzip: vom Allgemeinen ins Kleinteilige. Das heißt, du schreibst dir auf, welche Fächer betroffen sind, dann die Themengebiete und schließlich gliedern wir noch Unterthemen/ ganz konkrete Arbeitsaufträge ab. So hast du einen guten Überblick, was du überhaupt genau können musst, und wo die Zusammenhänge bestehen. So kannst du strukturiert und planmäßig arbeiten und dir ein Themengebiet nach dem anderen vornehmen. Außerdem wird so die Gefahr geringer, in eine der beiden großen Lernfallen zu tappen: Dass du entweder zu viel tun willst und dich dabei in Kleinigkeiten und unwichtigen Details verlierst, die vielleicht gar nicht notwendig sind und den wichtigeren Lernthemen Zeit rauben. Oder aber, dass du große Punkte einfach vergisst. Also, ganz wichtig: Zu Beginn eine ordentliche, strukturierte Liste schreiben, dann kann nichts mehr schief gehen und am Ende jeder Lerneinheit abgehakt werden, um den Überblick zu behalten. Die Liste heftest du dir am Besten an die Tür, so geht sie im Zettelchaos nicht verloren.

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N°3 : Method is Bae!

Ganz wichtig, für den Lernerfolg? Finde eine Lernmethode, die zu dir passt und die für dich funktioniert. Das ist vielleicht der schwierigste, dafür aber auch der wichtigste Schritt. Und herausfinden kannst du das leider nur durch „systematisches Probieren“, wie mein Mathelehrer es früher immer so schön genannt hat. Für mich haben Karteikarten immer sehr gut funktioniert, auf denen ich dann die Kernpunkte jedes Themas noch einmal bewusst aufgeschrieben und dann vor mir selbst vorgetragen habe. Für andere funktionieren Lernprogramme und Lernapps für den Computer oder das Tablet besser. Oder die Neuerarbeitung jedes Themas in einer Lerngruppe. Da müsst ihr herausfinden, was für euch am Besten funktioniert.

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N°4 : Do not disturb!

Ganz wichtig ist konzentriertes Arbeiten! Dafür ist es natürlich wichtig, dass ihr euch nicht ablenken lasst und auch nicht in Versuchung kommt, euch abzulenken. Das heißt ganz konkret: Handy – ab damit in den Flugmodus! Gegebenenfalls auch gern Ohropax in die Gehörgänge, wenn euch das hilft. Lasst nebenbei keine Musik laufen und vermeidet Lärm. Viele sagen zwar, dass ihnen Musik im Hintergrund hilft, Studien haben aber gezeigt, dass ein Großteil der Jugendlichen dadurch weniger effektiv lernt. Euch geht also nur Zeit verloren, die ihr dann an anderer Stelle dranhängen müsst. Wäre doch schade. Auch eine Möglichkeit, ein ungestörtes Lernumfeld zu schaffen ist, sich zum Beispiel mal in die städtische oder die Schul- / bzw. Unibibliothek zu setzen. Dort herrscht auf jeden Fall der Ruhe-Imperativ und es kann manchmal wirklich eine gute Alternative sein, wenn euch zuhause langsam die Decke auf den Kopf fällt, ihr lautstarke kleine Geschwister habt, oder eine Baustelle oder große Straße direkt vor eurem Fenster.

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N°5 : Intervall – Training

Was im Sport schon längst angesagt ist, macht sich auch beim Lernen bezahlt! Beim Lern-Marathon raucht euch nämlich garantiert irgendwann der Kopf und nach einer zu langen Konzentrationsphase werdet ihr irgendwann müde, nachlässig und unkonzentriert. Deshalb ist es wichtig, bewusste Pausen einzuplanen! Alle zwei Stunden solltet ihr eine etwa 15 – minütige Lernpause einlegen. Wichtig ist hierbei: Fangt nicht an, in der Pause kurz mal eine Serie anzuschalten oder ein Video bei Youtube anzuklicken. Da werden nicht nur ganz schnell aus 15 Minuten 50, euer Kopf schaltet dabei auch nicht ab. Und darum geht es ja in der Lernpause. Besser ist deshalb, auch wenn die Versuchung lockt: Geht ein wenig herum, vertretet euch die Beine, versorgt eure Lungen und euer Gehirn ein wenig mit Sauerstoff. Oder macht ein paar Dehnübungen (hier könnt ihr auch leise Musik laufen lassen). Das klärt den Geist und gibt euch neuen Elan.

 

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinen Lerntipps ein bisschen weiterhelfen und euch vielleicht sogar zum Lernen motivieren. Mir haben diese fünf Sachen jedenfalls in der Abiturvorbereitung sehr geholfen. Wenn euch beim Lernen übrigens der kleine Hunger packt: Knabbert am Besten ein paar Walnüsse. Die stecken voller Omega 3 Fettsäuren, die euer Gehirn denksportmäßig wunderbar dopen können. Und trinkt viel Wasser, um das Gehirn mit genügend Sauerstoff zu versorgen und euren Körper hydriert zu halten. Am Besten immer eine Flasche Wasser auf dem Schreibtisch stehen haben.

Na dann: Gutes und erfolgreiches Lernen!

Schreibt mir eure besten Lerntipis gern in die Kommentare!

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Nimm dir die Zeit, dir Zeit zu nehmen.

Lifestyle

„Ich kann heut nicht.“ – „Nein, die Woche ist schon komplett durchgeplant.“ – „Wann soll ich das denn noch erledigen? Ich weiß ja jetzt schon kaum, wo mir der Kopf steht.“ – „Nie habe ich Zeit für mich!“

Wir haben zu wenig Zeit. Zu wenig Zeit für all die Dinge, die wir gern mal tun würden. Zu wenig Zeit, um jeden Punkt abzuhaken, der auf unserer Bucket List steht. Zu wenig Zeit für Kleinigkeiten.

Dabei ist das so wichtig. Durchatmen. Mal den Stress fühlen, der sich da staut. Ausatmen und ihn dabei gleich über die Fingerspitzen und Fußsohlen in den Boden und die Umgebung abgeben. Sich mal leicht fühlen. Unbeschwert. Dinge machen, für die wir uns nie die Zeit nehmen.

Aber wenn wir das nicht tun, dann macht es keiner für uns.

Nimm dir Zeit, rauszugehen und einen Spaziergang zu machen. Nimm dir Zeit, gute Freunde zu treffen. Nimm dir Zeit für einen guten Kaffee und für frischgepressten Orangensaft zum Frühstück. Nimm dir die Zeit, dich auszukurieren, wenn du krank bist. Nimm dir die Zeit, selbst zu kochen. Nimm dir die Zeit, Sport zu treiben. Nimm dir die Zeit, deinen Großvater anzurufen und mit ihm Lebensweisheiten auszutauschen und nimm dir die Zeit, deine eigenen Lebensweisheiten zu entwickeln. Nimm dir die Zeit, mit deiner Familie einen schönen Film zu schauen und nimm dir die Zeit, ihnen zu sagen, wie lieb du sie hast. Nimm dir die Zeit, vor dem Badezimmer Popstar zu spielen oder dem Spiegel deine Oscar-rede zu halten und die Shampooflasche ist dein Mikrophon. Nimm dir die Zeit, einen Kuchen zu backen, wenn du auf eine Geburtstagsparty eingeladen bist. Und nimm dir die Zeit, ihn wirklich selber zu backen, ohne Fertigmischung, denn ja, man schmeckt den Unterschied! Nimm dir die Zeit, mit Freundinnen übers Wochenende wegzufahren. Und nimm dir die Zeit, einfach nur im Gras zu liegen und Wolkenformationen zu entdecken.

Nimm dir die Zeit, dir Zeit zu nehmen.

Denn sonst macht es niemand für dich.

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Meine liebsten Bowl-Rezepte.

Food

Ich steh auf einfache, schnelle Rezepte. Und da habe ich in der letzten Zeit Bowlgerichte für mich entdeckt. Man mixt einfach alles in einer großen Schüssel – und fertig! Genial! Meine liebsten drei Rezepte teile ich heute mit euch 🙂 !

Quinoa-Kürbis-Bowl

Den Anfang macht diese Quinoa-Kürbis-Bowl. Für mich ein Rezept, das den Herbst total schön symbolisiert. Schmeckt aber auch jetzt im Winter wirklich gut!

2 Tassen Quinoa
1/2 Gurke
1 Avocado
1 Tomate
1/2 Hokkaidokürbis
2 rote Paprika1 Handvoll Cashews
1 Handvoll Sojakerne
200g Naturjoghurt
Limettensaft
Salz, Pfeffer, Chilliflocken
Olivenöl

Die zwei Tassen Quinoa müsst ihr kochen. Während ihr das tut, werden der Kürbis und die Paprika gut gewaschen und in Würfel geschnitten. Diese kommen auf ein Blech und werden mit Salz, Pfeffer und Chilliflocken gewürzt. Dann träufelt ihr etwas Olivenöl darüber und gebt das Gemüseblech zum Rösten für ca. 20 Minuten bei 200Grad Umluft in den Ofen.  In dieser Zeit würfelt ihr die Gurke, die Avocado und die Tomate. Die Cashews werden gehackt und dann mit Gurke, Tomate, Joghurt und Limettensaft vermengt. Wenn das Ofengemüse gut gebräunt ist und der Quinoa gekocht, dann gebt ihr das zu der marinierten Gemüse-Nuss-Mischung. Wenn alles gut vermengt und abschließend mit Salz, Pfeffer, Chilliflocken und Limettensaft abgeschmeckt ist, dann könnt ihr es in Schüsseln aufteilen und mit etwas Joghurt verziert servieren.

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Green Bowl

Diese Green Bowl war zugegebenermaßen nicht meine Idee. Mein Bruder hat sie mir einmal zum Mittag gekocht und seitdem bin ich Fan.

2 Tassen Quinoa
1 Pck. gefrorenen Grünkohl
2 rote und 2 gelbe Tomaten
2 Tassen grüne Linsen
1 Mozzarella
frischer Koriander n.B.
Zitronensaft
Salz, Pfeffer

Zuerst müssen der Quinoa, die Linsen und der Grünkohl gekocht und anschließend vermengt werden. Dann schneidet ihr die Tomaten und den Mozzarella klein. Alles in einer großen Schüssel vermengen. Dann mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken. In Schüsseln anrichten und frischen Koriander darüber zupfen. Da kann ich euch keine Mengenangabe machen, ich bin ein großer Korianderfan, dementsprechend überladen ist meine Schüssel davon, aber das geht natürlich nicht jedem so 😉

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Asian Bowl

Ich habe in Budapest vor einiger Zeit in einer Wokbar ein asiatisch angehauchtes Gericht gegessen, das ich seitdem versuche, zuhause nachzukochen. Jetzt ist es mir glaube ich recht gut gelungen.

1 große Tasse brauner Reis
Salz, Pfeffer, frischer Koriander
1 Handvoll Cashewnüsse
1/2 Knolle Rote Beete (schon eingelegt und gekocht)
4 Champignons
1 rote Paprika
1 große Möhre
1/2 Rolle Ziegenkäse
Sojasauce, Zitronensaft, Olivenöl

Zuallererst müsst ihr den braunen Reis kochen. Der braucht am Längsten, ca. 25-30 Minuten im kochenden Wasser. Dann wird das „harte“ Gemüse, also die Möhre und die Paprika, in kleine Scheiben geschnitten und zuerst in Olivenöl angeschwitzt, zusammen mit den Zwiebeln, damit es etwas Zeit hat, weich zu werden. Anschließend kommen die Champigons und die klein geschnittene rote Beete dazu. Gewürzt wird mit Salz und Pfeffer und dann kommen noch ordentlich Sojasauce und Zitronensaft in die Pfanne. Zu guter Letzt wird der Ziegenkäse kleingeschnitten und noch in die Pfanne gegeben, damit der auch noch so leicht anschmilzt. Die Cashews ein bisschen kleinhacken und auch noch mit unterrühren. Und dann seid ihr auch schon fertig. Reis und Gemüse können angerichtet werden. Direkt in der Schüssel kommt dann noch frischer Koriander drauf, der soll ja schön frisch bleiben.

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Mich würde interessieren: Habt ihr ein Lieblingsessen?

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Focus NOW – So erreichst du endlich deine Ziele.

DIY, Lifestyle

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Silvester. Wir setzen uns Ziele für ein neues Jahr. Ich schreibe mir meine immer auf einen Post-it Zettel und klebe mir den in mein Portemonnaie. So habe ich sie immer dabei, falls ich mal den Focus verliere. Auf dem vom letzten Jahr stand nur ein einziges Wort:

GLÜCKLICH 

Das war mein Jahresvorsatz für 2017. Ich wollte mich darauf fokussieren, Entscheidungen, die ich fällen musste, danach auszurichten, ob sie mich glücklich machen. Klingt erst einmal ganz schön egoistisch – ist es vielleicht auch. Aber ich habe oft genug feststellen müssen, dass ich zu viel an mir selbst zu kritisieren habe. Habe ich noch. Deshalb war meine Botschaft an mich selbst für 2017:

Du bist gut so, wie du bist. Und wir haben nur ein Leben. Deshalb solltest du in diesem hier den Moment leben und glücklich sein. Reg dich nicht über Kleinigkeiten auf; vergiss deinen Ärger, wenn er banalen Ursachen geschuldet ist; verliebe dich und lass es zu, auch wenn du vielleicht verletzt wirst; lebe; sei glücklich! 

Und ich glaube, das ist immer noch die Botschaft. Vorsätze wie „mehr Sport; gesündere Ernährung; wieder mehr Bücher lesen“, ich glaube nicht, dass das funktioniert, wenn man es genau so aufschreibt. Du musst es dir anders verpacken.

Geht es mir gut, wenn ich Sport treibe?  – Ja

Macht es mir Spaß, im Fitnessstudio auf dem Laufband zu stehen? – Nein? Ok, welcher Sport begeistert mich dann? 

Geht es mir besser, wenn ich mir Zeit nehme, alte Freunde zu besuchen und Zeit mit Ihnen zu verbringen? – Ja? Na dann muss ich mir wohl die Zeit dafür nehmen und mich daran erinnern, wie gut mir das Treffen tun wird, wenn ich mal wieder ein Isolations- Bestreben verspüre. 

Ihr wisst, ich bin ein großer Freund von Planung und Listen. Aber schreib nicht einfach irgendeinen halbgaren Plan auf, der nicht durchdacht ist und nur aus dem Völlegefühl der Weihnachtsfresserei heraus entsteht, oder aus schlechtem Gewissen darüber, was 2017 nichts geworden ist.  STATTDESSEN:

Such dir ein Codewort!

Überlege dir, was sich für dich dahinter verbirgt. Trage es das ganze Jahr bei dir. Und überlege immer wieder neu.

Eine Liste aus guten Vorsätzen, die ohne großes Nachdenken an Silvester geschrieben wird, landet am 01.Januar mit den Aufräum-Arbeiten nach der großen Party plastisch und spätestens Mitte Februar auch gedanklich im Papierkorb. Aber ein ganz persönliches Ziel, eine Gedankenstütze, ein täglicher ganzjähriger Reminder, der bleibt.

Ich habe in meinem Kalender am Ende jedes Monats eine Seite, die meiner Reflektion dient. Ich lasse die Geschehnisse des Monats revue passieren und schaue, was der nächste so bringt. Ich sortiere Gedanken, Ideen, Ziele neu und fokussiere mich. Pläne ändern sich, Ziele und Vorsätze auch. Aber ein Leitfaden bleibt. An den kann man alles andere anpassen. Jeden Monat neu. 12 mal Reset. 12 neue Chancen. 12 Kapitel und 12 Bilanzen.

So bleibst du fokussiert.

Ein paar Ideen für dein Persönliches CODEWORT:

Selbstbestimmt                 GLÜCKLICH       ME-TIME                 UNBESCHWERT

Ergeizig                Liebe               LEBENDIG             An(ge)kommen                   ICH

WIR                                  Neu                                            WEITBLICK

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Ich wünsche euch ein frohes neues Jahr. Und was auch immer euch da erwartet, ich hoffe, es wird ein großartiges Jahr!

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Reflexion zum neuen Jahr.

Lifestyle

Ich hab jetzt wirklich viel erlebt. Hab den Beat gedropped, die Bar gehoppt, war lange auf und sehr gut drauf, hab mich verliebt und habs voll versiebt. Ich hab getanzt und gesungen, ich bin ohne Sinn durch die Gegend gesprungen, hab mal nen Döner verspeist um Mitternacht und dann den Rest des Tags auch noch durchgemacht. Ich hab abgehangen und rumgehangen, bin weggegangen, hab neu angefangen. Ich hab ein Lied geschrieben und nen Liebesbrief. Ich hab was riskiert und siehe da: Es ging schief.

Aber ich hab draus gelernt. So, so viel gelernt.

Ich habe gelernt, neue Sprachen zu sprechen, und hab den Mut gefunden, mir nen Helix zu stechen. Ich hab was angefangen und was aufgehört, hab neue Hobbys gefunden und war von Neuem verwirrt. Ich hab ein Projekt begonnen und ich habe gebastelt. Ich habe réussiert und ich hab was vermasselt. Ich war baden, im Februar, im eiskalten Meer. Du schautest mich an, und ich dir hinterher und irgendwie hab ich so wohl auch ne Chance verpasst.

Ich hab Geld verprasst – für neue Kleinigkeiten. Für Kaffee und für Karten und für Allgemeinheiten. Ich habe jetzt nen neuen Lieblingsfilm. Und viele neue Verknüpfungen in meinem Gehirn. Ich hab neue Texte geschrieben und auch vielen gelauscht, bin auf meinen Grund hinab abgetaucht und hab ne Perle gefunden. – Ich glaub, das hab ich gebraucht. Weil die innere Schönheit, wenn man sie nicht poliert, einem irgendwann auch einmal einstaubt.

Ich hab telefoniert und geskyped und Kontakte gepflegt. Habe neue geknüpft – hab mich einmal gedreht – und dann wusst ich nicht mehr, wo der Anfang begann.

Ich hab dich vermisst. Viel zu oft und zu lang. Und ich hab mich gefragt, wie lang mein Herz das noch kann. Und ich habe gezögert. Einen kleinen Moment.

Ich bin links und rechts abgebogen, bin umgezogen, hab ein Haustier gehabt und verkappt gedacht; ich hab Gassen genommen, statt der ganz großen Straßen, bin durch Wege geschlittert, an dessen Rand Geister saßen, die mit gezinkten Karten spielten und mein Lachen auffraßen.

Und … Ich hab zu mir gefunden. Irgendwann auf dem Weg. Und jetzt sitzen wir hier – auf diesem einsamen Steg. Und erzählen uns von tiefen Ängsten. Und von unerfüllter Sehnsucht. Und ich glaube, du weißt gar nicht, wie unendlich stark mir das guttut. Denn ich hab festgestellt, ich brauch gar nicht viel. Ich brauch nur dich, und dein Lachen, und unsern Steg und Fantasie.

Ja ich brauch nur dein Lachen, und den Steg und Fantasie.

Und ich glaube ich hab das noch nicht oft genug gesagt: Doch du fehlst mir, ami.

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Leni

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Weihnachten. Ein Neubeginn.

Lifestyle

„Und allem Anfang wohnt ein Zauber inne“ So heißt es doch.

Und auch wenn dieser Spruch in etwa so alt ist wie die Erde selbst, trifft er noch immer gut zu. Ich bin begeistert von dem Neuen.

Ich liebe es, neue Menschen kennenzulernen und ihre Geschichten aufzusaugen wie ein ausgetrockneter Schwamm. Ich stelle mich gern neuen Herausforderungen, reise um die Welt um neue Gerüche, Geschmäcker, Gefühle zu inhalieren.

Wir alle sind verzaubert von dem Neuen. Wenn etwas noch ganz frisch ist, unverbraucht. Ein weißes, unbeschriebenes Blatt. Das neue Jahr – Ein neuer Anfang. Einen Menschen neu kennenlernen – seine Geschichten, Gedanken und Erfahrungen hören und langsam aus diesem verschwommenen Umriss ein Bild formen, dass sich in Farbe und Form ständig verändert. Ein neuer Job – die Herausforderung, die neuen Aufgaben, die neue Seite an mir selbst, die ich dadurch die Chance habe kennenzulernen. Ich liebe das Neue. Neue Bücher, neue Geschichten, neue Gesichter, eine neue Stadt? Neue Ideen, Gerüche, ein neues Rezept.

Wir sind eine neue Gruppe. Wir sind alle Unbekannt. Neu. „Es ist nie zu spät für nen Neuanfang“, singt Clueso. Und ich denke „Ja, Mann“. Hat er recht. Wir sind neu. Kennen den anderen noch nicht. Unbeschriebene, weiße Blätter. Und ganz langsam malt jeder der anderen mit bunter Tinte kleine Muster auf unsere Haut und je mehr wir uns einander öffnen, desto sichtbarer werden all diese Muster, die schon da sind. Einige einprägsam, wichtig, unauslöschbar. Andere verblasst und so alt, dass sie kaum noch eine Bedeutung haben. Feine Narben überziehen unsere Körper, unsere Herzen. Und jeder trägt ein eigenes kleines Päckchen in der Hand. Ich bin verzaubert vom Neuen.

Dann lernen wir uns langsam kennen. Vorsichtig, jeden Tag ein bisschen besser. Entdecken die Narben, die Geschichten, sehen das Strahlen in den Augen und wissen es zu deuten. Erkennen uns an Kleinigkeiten. Haben ‚running gags‘ und ‚Insider-jokes‘. Und geben ein bisschen Gewicht unseres Päckchens an andere ab.

Da ist jetzt eine neue Schulter, an die ich mich anlehnen kann, ein neues Ohr, das mir zuhört, ein neues Paar Arme, das mich hält, wenn es mir nicht gut geht.

Eine neue Stadt wird Zuhause. Ein neuer Duft wird ein Gefühl, ein neues Gefühl festigt sich. Ein neuer Geschmack wird Heimat. Eine neue Leidenschaft wird zu einer wundervollen Erinnerung. Und neue Freunde werden alte Bekannte.

Ich liebe Das Alte. Ich liebe neue Dinge, die alt werden.

„Und allem Anfang wohnt ein Zauber inne“ So heißt es doch.

Und auch wenn dieser Spruch in etwa so alt ist wie die Erde selbst, trifft er noch immer gut zu. Ich bin begeistert von dem Neuen.

Weihnachten. Heilige Nacht. Jesus wird geboren. Neuanfang. Neues Leben. Ein Geschenk.

FROHE WEIHNACHTEN!

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Montags – Café

Lifestyle

Ich schließe mein Fahrrad ab. Ich krame mein Handy aus der Tasche und schalte die Musik aus, die ich beim Radeln gehört habe. Stattdessen schalte ich eine neue Folge meines Lieblings-Podcasts ein, während ich runter ans Wasser laufe. Die Elbe ist zwar nicht ganz so schön, wie der Ocean, aber was solls. Ich schlendere auf eine der am Ufer stehenden Bänke zu und setze mich. Durchatmen. Ein bisschen den Schwänen und Gänsen zugucken. Und dem vorbeifahrenden Dampfer winken. Ich schick dir eine kurze Nachicht, um dich wissen zu lassen, dass ich da bin und auf dich warte. Du bist dran mit Kaffeeholen und als ich wenige Minuten später den Weg hinunterschaue, den du nehmen müsstest, schlenderst du gerade um die Ecke, zwei dampfende Becher in der Hand. Ich stelle mein Handy fix lautlos und lasse es dann achtlos in die Tasche fallen. Strahlend gebe ich dir einen Kuss auf die Wange und du setzt dich neben mich. Ich ziehe die Beine hoch in den Schneidersitz und dreh mich zu dir. Mops mir den Keks von meinem Plastikdeckel und schlürfe einen Schluck Cappuccino. „Wie geht´s dir so? Wie war dein Tag?“ Und dann steht die Zeit eine kleine Weile still in unserer Blase. Ich liebe das. Unseren Montagskaffee. Meine kleine Durchatempause. Die Ruhe vor dem Wochensturm. Unsere persönliche Pause-Taste. Wir lassen ein bisschen den Druck raus. Wir sind unser Ventil. Wir reden über alles, was in der letzten Woche passiert ist. Und darüber, was in der kommenden so ansteht. Was uns das Herz schwer macht, was uns gegenseitig aufmuntert. Ich vertrau dir meine Unsicherheiten an, meinen Frust, meine Wut und meine Liebe. Ich schütte dir mein Herz aus.

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Und irgendwann ist der Kaffee leer und langsam frieren uns die Hände ab. Du bringst mich noch zu meinem Rad und dann umarmen wir uns zum Schluss. „Bis bald. Spätestens am nächsten Montag!“ Habt einen schönen dritten Advent!

Leni

Die Fotos sind offensichtlich nicht im Freien mit Café 2 go entstanden, seit es kälter ist und so früh dunkel wird, gibt es den im Sitzen und Drinnen. Das tut natürlich dem Treffen keinen Abbruch 😉

Was ist Angst?

Lifestyle

Ein guter Freund hat mich vor Kurzem gefragt, was Angst ist. Ein sehr philosophisches Thema für ein Uhr nachts im Dönerladen, zwischen grellgrünen Wänden und einem Becher voll Ayran. Ich glaube, nein ich weiß, dass er diese Frage eigentlich nicht wirklich ernst gemeint hat. Ich glaube, es war eher ein Schmunzeln darüber, dass ich mir zu viele Gedanken mache. Aber irgendwie hat mich diese Frage nicht losgelassen. Und so habe ich spätnachts noch diese Nachricht verfasst.

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Angst – eine Definition

Angst … ist ein Schutz vor der Gefahr, die unterbewusste Warnung meines Körpers an mich: „Mach das nicht, du tust dir weh!“

Angst … ist eine innere Hürde, die zu überspringen viel Mut erfordert, weil die Mauer der Angst dick ist und hoch und niemand dir sagen kann, wie es auf der anderen Seite aussieht.

Angst … ist ein Teil von uns, ist wie ein Baum, den man hegt und pflegt, den man aber auch beschneiden muss, wenn die Äste drohen, auszuwuchern.

Angst … sollte dich nie an etwas hindern, sondern dich zur Reflexion anregen und dazu, auf deinen Verstand UND dein Herz zu hören.

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Wir haben alle zu viel Angst – vor der Zukunft, vor Unbekanntem, vor Prüfungen, davor, das unser Gegenüber uns nicht genau so gern hat wie wir ihn. Vor falschen Entscheidungen und manchmal sogar überhaupt vor Entscheidungen. Vor Hunden. Oder Spinnen, oder davor, dass uns eine Ente beobachten könnte.

Aber wir sollten niemals zu viel Angst davor haben, wir selbst zu sein!

Danke F. für diesen Gedankenanstoß!

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Leni